Tag-Archiv | zukunft

Vorbild sein! Da muss ich mir an die eigene Nase fassen!

Es ist doch ganz oft so, dass wir viele Dinge gar nicht bemerken, bis wir sie vor den Latz geknallt bekommen. So erging es mir mit diesem Video. Ich war erstaunt darüber, was wir unseren Kindern oder auch anderen Kindern so alles vormachen. Die meisten Handlungen sind Routine und gehen uns völlig unbewusst von der Hand, ohne darauf zu achten, ob uns das irgendjemand nachmachen könnte. Das ziemlich einzige, vorauf ich achte ist, dass ich nicht bei rot über die Ampel laufe und keinen Müll auf die Straße werfe. Mehr aber auch nicht.

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Innovation: Finnen revolutionieren die Müllabfuhr

Das tolle daran ist, dass dieses System
überall einsetzbar und absolut effektiv ist.

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Simpel, günstig und absolut genial :yes:

Dienstags kommt die Müllabfuhr – mit diesem Trott soll bald Schluss sein, findet Fredrik Kekäläinen. Der finnische Unternehmer fragt sich schon seit längerem, warum die Abfalltransporter auch dann anrücken, wenn der Glascontainer oder die Mülltonne nur halb voll sind. “Das System ist ineffizient”, sagt er. “Müllwagen verbrauchen zu viel Sprit, Zeit und Geld.”

Kekäläinen hat nun einen Weg gefunden, wie sich Abfall cleverer beseitigen lässt. Mit seinem Startup Enevo will der Finne Mülltonnen schlau und gesprächig machen. Dazu hat Kekäläinen einen etwa faustgroßen Sensor entwickelt, den er unter dem Deckel von Abfalltonnen befestigt. Einmal die Stunde misst das Gerät mit einem Ultraschallsensor, wie viel Unrat drin ist im Trog. Ist aller Stauraum genutzt, sendet das Gerät per Mobilfunk die Meldung: Tonne voll.

Auf einer Internetplattform, die Enevo entwickelt hat, haben Kommunen stets den Überblick, wo ein Container geleert werden will. Eine Software berechnet daraufhin den kürzesten Weg, den ein Müllwagen an diesem Tag fahren muss. Statt also Woche für Woche die gleiche Route zu nehmen, sollen die Transporter nur noch dahin fahren, wo sie wirklich gebraucht werden.

Mit ihrer Technik sind die Gründer voll im Trend – denn Städte werden zunehmend vernetzt. In Hamburg startete erst kürzlich ein Pilotversuch mit einem neuartigen Sensor, der die freien Parkplätze einer ganzen Straße erkennt, vermisst und an eine Smartphone-App meldet.

“Wir haben in Finnland schon einige Feldversuche erfolgreich abgeschlossen”, sagt Kekäläinen. Das Ergebnis: Kommunen können bis zu 40 Prozent Kosten für die Müllabfuhr einsparen – an Sprit, Fuhrpark und Personal. Obendrein macht das System die Müllabfuhr umweltfreundlicher, weil sie damit weniger Sprit verbraucht. Auch überfüllte Container vermeidet die Software. Und dank eines integrierten Temperaturfühlers warnen die Sensoren sogar vor Feuer.
In Zukunft sind alle Mülltonnen vernetzt

Die Batterie in den Messfühlern soll mehr als zehn Jahre lang reichen. Einmal installiert, will Enevo den Betrieb des Systems übernehmen – gegen eine monatliche Nutzungsgebühr. Per Internet-Plattform stehen die Informationen den Kommunen jederzeit bereit. “Wir sind mit vielen Städten in konkreten Gesprächen”, sagt Kekäläinen, “darunter in Finnland, Norwegen, Deutschland, Kanada und den USA.”

Zunächst sollen nur große Container, etwa für Glas oder Papier, an das System angeschlossen werden – aber eines Tages könnten die Finnen auch Haushaltsmülltonnen vernetzen. “Vielleicht teilen sich mehrere Haushalte dann aber eine Tonnen”, sagt Kekäläinen, “denn das ist effizienter.”

Die Finnen sind nicht die ersten, die die Abfallwirtschaft intelligenter machen wollen: Der US-Hersteller Big Belly Solar hat ebenfalls eine funkende Mülltonne im Angebot. Anders als die Amerikaner kann Enevo allerdings auch bestehende Tonnen schnell und preiswert aufrüsten.

Quelle:

http://green.wiwo.de/innovation-finnen-revolutionieren-die-mullabfuhr/

Buchtipp: Kommunale Intelligenz

Ich sach`s ja schon die ganze Zeit:

Denke global, handle lokal!!!

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Jetzt muss erst ein Neurobiologe ein Buch schreiben, damit mir jemand glaubt. Ich selbst habe es noch nicht gelesen, es mir aber bestellt.
Was ich aber bisher gelesen habe, geht voll konform mit dem, was ich über Regionalisierung denke und wie ich es mir vorstelle. Schließlich sollten wir immer schauen, dass die Welt vor unserer eigenen Türe in Ordnung ist. Wenn jeder so denkt, dann sind vor allen Türen dieser Welt die Dinge im Lot. Wie heißt es so schön:
Kehre ersteinmal vor deiner eigenen Türe!

Einstein sagt:
„Wir können die Probleme der Welt nicht mit den
Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben.“

Und genau da setzt Gerald Hüther an:

Der Mensch lernt nur, was ihn begeistert. Nur, was mit unserer Erfahrungswelt zu tun hat und was wir in Beziehung zu anderen erfahren, etabliert neue und dauerhafte neuronale Verknüpfungen Voraussetzung für wirklichen Lernerfolg. Gerald Hüther, einer der bekanntesten Neurobiologen Deutschlands, fordert die Umsetzung dieser Erkenntnis auf kommunaler Ebene.
Kommune, das ist viel mehr als eine Verwaltungseinheit, das sind wir alle. Kommune bedeutet ursprünglich „Gemeinschaft“: die Familie, das Dorf, die Stadt. Das sind die wahren Lernorte, für Kinder wie für Erwachsene. Hier lernt der junge Mensch, worauf es im Leben ankommt, wie man gemeinsam mit anderen sein Leben gestaltet und Verantwortung übernimmt. Diesen entscheidenden Erfahrungsraum wiederzubeleben, erfordert ein radikales Umdenken: eine neue Beziehungskultur.
So wie das Gehirn nicht immer größer wird, aber sich ständig weiterentwickelt, können auch Städte und Gemeinden wachsen: nicht durch ein „immer mehr“, sondern durch die Verbesserung der Beziehungen. „Kommunale Intelligenz“ ist ein Aufruf, heute, vor Ort, mit einer neuen Lern- und Beziehungskultur zu beginnen. Jede Veränderung beginnt im Kopf, und sie manifestiert sich in vielen einzelnen Schritten.

Den größten Einfluss haben wir in unserer unmittelbaren Nähe, da wo wir in die Handlungen miteingreifen können. Es nützt uns relativ wenig, wenn wir uns über Dinge, die ganz weit weg sind aufregen, aber uns im Grunde genommen die Hände gebunden sind.

Handeln wir da, wo wir es können!!!

Digitaler Aktivismus

Handys, Blogs und Social Networks: wie Aktivisten heute digitale Technologien nutzen, um für sozialen Fortschritt zu streiten, zeigen konkrete Beispiele aus der ganzen Welt – von iranischen Bloggern über Videoaktivisten in Marokko bis zum kenianischen Handyprojekt Ushahidi.

Das Internet verändert nicht nur die Art und Weise wie wir uns informieren, einkaufen und miteinander kommunizieren – es eröffnet auch neue Taktiken für Aktivisten. Die einseitige one-to-many-Kommunikation der klassischen Massenmedien wird zunehmend durch eine vernetzte many-to-many-Kommunikation ergänzt, die sich über Blogs, Social Networks, Videoplattformen und ähnliche Services vermittelt. Die Einstiegskosten für diese neue Form von digitaler Massenkommunikation sind sehr niedrig, verglichen z.B. mit dem Eröffnen eines Fernsehsenders oder Zeitungsverlags. Dadurch entsteht eine „vernetzte öffentliche Sphäre“, wie sie der amerikanische Wissenschaftler Yochai Benkler charakterisiert hat: nicht länger durch die Beschränkungen klassischer massenmedialer Formate strukturiert, können sich hier auch engagierte und vom Mainstream abweichende Positionen artikulieren und mit einem breiten Publikum in Austausch treten.

Die Digitalisierung schafft aber nicht nur neue, kostengünstige und einfach zu bedienende Möglichkeiten der Informationsdistribution, sondern erlaubt auch Taktiken der Intervention, die vor wenigen Jahren noch nicht denkbar gewesen wären. Die globale Zivilgesellschaft schafft sich mittels digitaler Technologien einen neuen sensorischen Apparat, mit dem sie Krisen weltweit aufspüren kann, um anschließend Netzwerke aus NGOs und NPOs zur Intervention zu mobilisieren. Eine Studie der Beratungsfirma RAND sieht aus dieser spezifischen Aneignung von Informations- und Kommunikationstechnologien bereits ein neues gesellschaftliches Verhältnis entstehen, in dem ein dritter Sektor aus hochvernetzten Nonprofits und Nichtregierungsorganisationen die traditionellen Sektoren Staat und Wirtschaft beeinflusst.

Weblogs

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Weblogs sind ein fast schon klassisches Medium des Bürgerjournalismus. Dadurch, dass sie einfach und anonym von jedem zu benutzen sind, haben sie sich vor allem in totalitären Gesellschaften als wertvolles Medium erwiesen, das Positionen abseits einer repressiv kontrollierten Presse kommunizieren kann. Wo der öffentliche Meinungsaustausch sanktioniert ist, schaffen sie ein virtuelles Forum für einen freien Dialog. Nicht zuletzt deshalb ist die persischsprachige Blogosphäre des Iran, wo die islamistische Regierung immer wieder unabhängige Medien schließen lässt, eine der aktivsten und größten der Welt. Mit dem Projekt GlobalVoices Online wird versucht, der aktivistischen Blogosphäre weltweit eine Plattform für Austausch und Vernetzung zu bieten. Die Relevanz von Blogs für die öffentliche Meinungsbildung wird mittlerweile auch von Reporter ohne Grenzen honoriert, die regelmäßig Kampagnen für Online-Dissidenten organisieren.

Quelle und weiter:

http://reset.org/knowledge/digitaler-aktivismus

Wohn-Design von Werner Aisslinger

Wahnsinn, was man so alles entdeckt,
wenn man nur sein Augenmerk darauf lenkt!

Eine tolle Idee jagt die nächste…
Ein geniales Projekt jagt das nächste…

Wachsende Tische und Stühle?
Eine Küche mit integriertem Gewächshaus?
Ein Wanderhaus mit Luxus?

Was alles möglich ist und was es schon
gibt, das könnt Ihr hier „erleben“:

Google Glass – Den Wahnsinn vor Augen!

Ich weiß noch nicht, was ich davon halten soll.
Generell liebe ich technische Spielereien.

Ich liebe es mit meinem Smartphone rumzuspielen,
ich liebe es im Internet zu surfen und
ich liebe es natürlich auch zu bloggen.

Aber, wenn ich dann mal auf die Straße
gehe, dann möchte ich meine Ruhe haben
vor den technischen Dingen.

Und, wer weiß, wenn die Glasses von Google
auf den Markt kommen und erschwinglich
werden, ob ich mir nicht früher oder
später auch eines zulegen werde 😦
Die Gefahr zumindest besteht!

Doch ich ahne schon, wo das hinauslaufen
wird: Alle haben dann eine Brille auf
und kein Passant schaut sich mehr in
die Augen, weil es viel aufregender ist,
in zwei Gläser zu schauen und auf E-Mails
zu warten – oh weh, oh weh…

Ob ich das wirklich will?

Erschreckend!!! Voll funktionsfähige AR 15 aus dem 3D-Drucker!

AR15 ist ein halbautomatisches Sturmgewehr und der Liebling bei den Amerikanern.

Schon 2012 ist es einem Amerikaner gelungen, die Teile einer AR15 per 3D-Drucker herzustellen.

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„Ein Amerikaner will die erste funktionsfähige Waffe aus einem 3D-Drucker gebaut haben. Trotz einiger Probleme konnte er mit seinem selbst ausgedruckten halbautomatischen Plastik-Sturmgewehr des Typs AR-15 mehrere Schuss abfeuern.“

Quelle und weiter:

http://www.crn.de/hardware/artikel-96251.html

Jetzt bietet eine Gruppe von Revoluzzern eine Plattform an (open source, selbstverständlich), wo man sich die Software für derartige Dinge herunterladen kann.
U. a. auch die Software für ein AR15-Sturmgewehr:

Ok, es heißt hier zwar auch, dass man sich die Software für z. B. Protesen runterladen kann oder für medizinisches Gerät, aber das braucht man dann auch, wenn einer einem vorher mit dem AR15 die Hand abschießt, bei einem Amoklauf!

Wie krank ist das denn???

Ich glaube nicht, dass die Menschen schon so verantwortungsbewusst sind, dass man ihnen einen Freidruckschein für Gewehre zugänglich macht.

Wann kommt die Software für Bomben?
Das ist dann nur noch eine Frage der Zeit!