Die große Welle des "Snowden-Spiegel-Interviews"

Die Verkaufszahlen für diese Ausgabe scheinen gesichert zu sein. Jeder will das lesen, was wir alle schon längst wissen. Nämlich, dass unsere (Schein-)ReGIERung uns ausspioniert. Wir wollen es nur noch mal schwarz auf weiß sehen. Als wäre das etwas neues.

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Bildquelle: gutjahr.biz

So, und wenn wir es gelesen haben?
Dann dürfen wir uns freuen, über eine so fürsorgliche (Schein-)ReGIERung, denn sie passen auf uns auf.
So rum muss man das ganze betrachten.

Sch(r)äuble (locker) befiehlt uns auch, wir sollten mal ein bisschen locker und geschmeidig bleiben. Schließlich hat man dadurch die vielen Terroristen entdeckt und somit die vielen Anschläge abgewehrt:

Schäuble warnt vor zu großer Aufregung

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble warnte vor zu großer Aufregung. Aus seiner Zeit als Innenminister der großen Koalition wisse er, „dass wir terroristische Anschläge in Deutschland auch deshalb verhindern konnten, weil wir Informationen der Amerikaner bekommen haben“, sagte er dem „Tagesspiegel am Sonntag“. Ohne die Fähigkeiten und die Unterstützung der Amerikaner wäre das so nicht möglich gewesen. Es gebe „größere Bedrohungen für unsere Sicherheit als den amerikanischen Nachrichtendienst“, sagte Schäuble.
Quelle: http://www.tagesschau.de/ausland/nsaspiegel100.html

Hier gibt er wenigstens zu, dass die NSA eine große Bedrohung für unsere Sicherheit ist. Dass es noch größere Bedrohungen gibt, dass sollen sie uns erstmal beweisen.

Ich verwette eine Millionen Euro (die ich freilich nicht besitze) darauf, dass der Herr von und zu Sch(r)äuble (locker) über eine abhörsichere Leitung verfügt und sich vor brisanten Gesprächen ersteinmal versichert, dass niemand mithört. Mutti besitzt wohl ein abhörsicheres Blackberry. Ich frage mich nur: Warum? Was, wenn das unsere größten Terroristen hier im Land sind? Wer versichert mir, dass die beiden nicht irgendwelche Schlafmützen sind? Wer weiß, vielleicht macht uns der Herr von und zu Sch(r)äuble (locker) auch was vor? Wir sollten ihn privat mal ein bisschen ausspionieren, dann wüssten wir es genau.

Wie dem auch sei, ich befürchte, dass dies mal wieder als „Kavaliersdelikt“ durchgeht, die Menschen sich auf unsere „Sicherheit“ berufen und froh sind, dass wir in einem so fürsorglichen (Schein-)Staat leben. Dank diesen wunderbaren Aktionen kann uns kein Terrorist auf der Welt etwas tun :no:

Na dann, schlaft gut und träumt weiter!

>>> Interview mit einem der Spiegel-Autoren: Holger Stark

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Ein Kommentar zu “Die große Welle des "Snowden-Spiegel-Interviews"

  1. Man fragt sich ja vor allem auch, wenn die Abhördienste unserer allgemeinen Sicherheit dienen, wieso git es dann in Deutschland überhaupt noch organisierte Kriminalität? Wieso rennen dann so Fritzen wie Bushido und Co herum, und leben noch in überdimensionalen Villen?

    Na gut, den Rockerbanden (Hells Angels usw. haben sie in letzter Zeit ganz „überraschend schnell“ zugesetzt. Aber all die anderen Verbrechen: Drogenhandel, Steuerhinterziehung, Menschenhandel, Zwangsprostitution, Sektiererei. Wieso fluppt das auch weiterhin so schön?

    Na ja, die Antwort darauf sollte sich jeder selber geben. Ich habe nix gesagt.

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