Wasserstoffherstellung per Fotosynthese

Dürfen wir alle bald den Untergang der Energie-Lobby erleben?

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Langsam habe ich das Gefühl, dass es vielen Wissenschaftlern inzwischen egal ist, ob ihnen irgendjemand einen Haufen Geld für ihre Ideen oder Erfindungen anbietet. Es scheint immer mehr Wissenschaftlern und Erfindern nur noch um die Sache zu gehen. Was nützt es einem Wissenschaftler, wenn er einen Sack voller Geld hat, welches man im Fall der Fälle sowieso nicht essen kann? Nichts. Aber in die Geschichte einzugehen, als der Erfinder des „Soundso“ – das ist für ganz viele Wissenschaftler viel erstrebenswerter.

Und was für ein Glück, dass es heutzutage auch viel schwieriger wird, eine Idee oder Erfindung zurückzuhalten oder gar ganz zu stoppen. Aber einmal im Netz ist es nicht mehr herauszubekommen.

Hier noch so ein Umwelt-Ding, das die Erdölgesellschaften am liebsten sofort verbieten oder patentieren lassen würden:

Es wäre die perfekte Energiequelle: Wenn man die Fotosynthese der Pflanzen kopieren und so Strom oder Treibstoffe herstellen könnte. Was nach Science-Fiction klingt, wollen derzeit mehrere Forscherguppen weltweit wahr machen.

Jetzt haben zum Beispiel erstmals australische Forscher Licht, Meerwasser und einen Katalysator genutzt, um Wasserstoff zu produzieren. Bei dem Katalysator handelt es sich um synthetisches Chlorophyll, also das Blattgrün, das in Pflanzen Sonnenlicht in Energie umwandelt.

Den Wissenschaftlern an der University of Wollongong im australischen New South Wales ist es gelungen, das Chlorophyll auf einer flexiblen Unterlage anzusiedeln. Darüber fließendes Salzwasser wird dadurch in Sauer- und Wasserstoff aufgespalten. Das Salz bleibt unangetastet.

Unter den Forschergruppen, die mit Hilfe der Fotosynthese Wasserstoff erzeugen wollen, nehmen die Australier für sich in Anspruch, die effektivste Technik entwickelt zu haben. Fünf Liter Wasser pro Tag reichten für die Versorgung eines Durchschnittshaushalt aus, einschließlich Elektroauto, behaupten sie.

Möglich sei auch der Bau von mobilen Anlagen zur Wasserstoffherstellung. Die Wissenschaftler denken vor allem an die Versorgung von Elektroautos mit Brennstoffzellen. „Irgendwann fahren wir allein mit Sonnenlicht und Meerwasser“, sagt Professor Gerry Swiegers, der das Forscherteam leitet. Bis es soweit ist, müsste die Wasserstoffunterlage allerdings erstmal industriel produziert werden.

Quelle:

http://green.wiwo.de/innovation-forscher-stellen-wasserstoff-per-fotosynthese-her/

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4 Kommentare zu “Wasserstoffherstellung per Fotosynthese

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