Eine weitere globale Ökokatasprophe! Sandraub!!!

Sand kennt jeder und fast jeder ist schon einmal an einem Sandstrand gewesen. Nur wissen wir auch alle, dass man Sand zur Herstellung von Beton und Mörtel verwendet? Aber selbst wenn wir alle Betonbauten der Welt zusammenzählen, können wir uns noch immer nicht die Unmengen an Sand vorstellen, die dazu benötigt wurden und in Anbetracht dessen, dass ja praktisch rund um die Uhr irgendwo gebaut wird, in Zukunft benötigt werden.

Wer jetzt denkt: „Egal, in der Wüste hat`s genug davon!“, dem sei gesagt, dass der Wüstensand zur Herstellung von Beton und Mörtel völlig ungeeignet ist, weil er geschliffen ist. Demzufolge muss ein Raubbau von Meeressand stattfinden. So, dämmert`s langsam?

Wer es genau wissen will, der schaut sich dieses Video mit den Fakten an. Es ist aber nichts für schwache Gemüter, denn es ist kein Ende des Raubbaus, dafür aber ein Ende der Ressource Sand in Sicht. Müssen wir hierfür jetzt auch noch den Aufstand üben?

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8 Kommentare zu “Eine weitere globale Ökokatasprophe! Sandraub!!!

  1. Also weißt Du, momentan fange ich wieder an, mich durch ein dickes Buch zu lesen. Hypnose. Es geht um Suggestionen. Jeden Tag werden wir „hypnotisiert“ und starren wie Mogli in die Augen von Ka. Ah, oh, wieder eine Katastrophe. Ich frage mich ehrlich, ob wir mittlerweile schon so umgepolt sind, dass wir einen gehobenen Adrenalinspiegel brauchen. Jeden Tag auf der Suche nach dem nächsthöheren Level der Angstszenarien. Ich frage mich zunehmend, ob ich mir das antuen möchte. Nee, ich lese weiter in dem Buch und versuche einen Weg aus dieser „Sucht“ zu finden. Sozusagen, aufwachen aus einem Alpraum.

    • Ich weiß, was Du meinst. Ich versuche für mich ein Gleichgewicht zu finden. Was heißt Gleichgewicht, auf meiner „positiv-Waagschale“ liegt deutlich mehr drauf.

      Ich richte meine Aufmerksamkeit in erster Linie auf tolle Projekte und das tut mir richtig gut, weil ich so einen Eindruck von einer Welt bekomme, die für mich wirklich auf dem Weg zu einer besseren Welt ist.

      Aber die Augen komplett verschließen und so tun als wäre alles kunterbunt und supertoll, dass versuche ich auch tunlichst zu vermeiden.

      Außerdem wähle ich mir meine Infos sehr bewusst aus. Und wenn ich etwas Scheiße finde, dann äußere ich mich auch dazu, aber ich verliere mich nicht darin oder werde deswegen depressiv. Doch das muss jeder für sich wissen, jeder ist etwas anders gestrickt und das ist gut so, sonst wäre es ja tierisch langweilig 🙂

  2. Hmmm… seltsam, so richtige Informationen bekommt man eigentlich nicht darüber.
    Aber Greenpeace berichtet von einer Aktion in der polnischen Ostsee, bei der sie riesige Felsbrocken der Küste entlang versenkt haben, damit die Abbau-Schiffe dort nichts mehr rausholen können.

    http://www.greenpeace.de/nachrichten/artikel/aktion_steine_schuetzen_polnische_ostsee/

    Leider kann Greenpeace das nicht an jeder Küste machen.

    Zwar gibt es örtlich diverse Proteste und auch einige Bürgerinitiativen, aber so im großen Ganzen verläuft diese Info – sprichwörtlich – im Sand.

    Es wäre toll, wenn Du Dir das mal im Hinterkopf behältst und bei der nächsten Gelegenheit das Video anschaust. Es heißt dort auch: „Die VERSCHWIEGENE globale Ökokatastrophe!“ – aber das konntest Du nicht sehen, das erscheint im Video 😦

    Ganz LG
    Mara

  3. Der französische Regisseur Denis Delestrac drehte 2012 den Dokumentarfilm SAND WARS über die Auswirkungen des zunehmenden Sandverbrauchs in der Bauindustrie. Darin zeigt er, warum und wie begrenzt diese Ressource Sand weltweit ist. Außerdem werden darin die ökologischen und ökonomischen Auswirkungen sowohl des legalen als auch zunehmend illegalen Sandhandels und -abbaues beschrieben

    http://future.arte.tv/de/thema/straende-gefahr

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