Buchtipp: Kommunale Intelligenz

Ich sach`s ja schon die ganze Zeit:

Denke global, handle lokal!!!

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Jetzt muss erst ein Neurobiologe ein Buch schreiben, damit mir jemand glaubt. Ich selbst habe es noch nicht gelesen, es mir aber bestellt.
Was ich aber bisher gelesen habe, geht voll konform mit dem, was ich über Regionalisierung denke und wie ich es mir vorstelle. Schließlich sollten wir immer schauen, dass die Welt vor unserer eigenen Türe in Ordnung ist. Wenn jeder so denkt, dann sind vor allen Türen dieser Welt die Dinge im Lot. Wie heißt es so schön:
Kehre ersteinmal vor deiner eigenen Türe!

Einstein sagt:
„Wir können die Probleme der Welt nicht mit den
Denkmustern lösen, die zu ihnen geführt haben.“

Und genau da setzt Gerald Hüther an:

Der Mensch lernt nur, was ihn begeistert. Nur, was mit unserer Erfahrungswelt zu tun hat und was wir in Beziehung zu anderen erfahren, etabliert neue und dauerhafte neuronale Verknüpfungen Voraussetzung für wirklichen Lernerfolg. Gerald Hüther, einer der bekanntesten Neurobiologen Deutschlands, fordert die Umsetzung dieser Erkenntnis auf kommunaler Ebene.
Kommune, das ist viel mehr als eine Verwaltungseinheit, das sind wir alle. Kommune bedeutet ursprünglich „Gemeinschaft“: die Familie, das Dorf, die Stadt. Das sind die wahren Lernorte, für Kinder wie für Erwachsene. Hier lernt der junge Mensch, worauf es im Leben ankommt, wie man gemeinsam mit anderen sein Leben gestaltet und Verantwortung übernimmt. Diesen entscheidenden Erfahrungsraum wiederzubeleben, erfordert ein radikales Umdenken: eine neue Beziehungskultur.
So wie das Gehirn nicht immer größer wird, aber sich ständig weiterentwickelt, können auch Städte und Gemeinden wachsen: nicht durch ein „immer mehr“, sondern durch die Verbesserung der Beziehungen. „Kommunale Intelligenz“ ist ein Aufruf, heute, vor Ort, mit einer neuen Lern- und Beziehungskultur zu beginnen. Jede Veränderung beginnt im Kopf, und sie manifestiert sich in vielen einzelnen Schritten.

Den größten Einfluss haben wir in unserer unmittelbaren Nähe, da wo wir in die Handlungen miteingreifen können. Es nützt uns relativ wenig, wenn wir uns über Dinge, die ganz weit weg sind aufregen, aber uns im Grunde genommen die Hände gebunden sind.

Handeln wir da, wo wir es können!!!

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4 Kommentare zu “Buchtipp: Kommunale Intelligenz

  1. Auch ich habe da so meine eigene Philosophie was das angeht:

    „Es gibt viele Dinge, die man in seinem unmittelbaren Umfeld bewegen kann. Wenn das „GROSSE“ so unangreifbar ist, kann das Kleine, das kleinste Glied mit einer veränderten Haltung Bewegung erzeugen… Eine Welle auslösen… „Was der kann, das kann ich auch…“ Die Nachahmung ist ein nicht zu unterschätzender Wert um eine Veränderung herbeizuführen. Was jeder von euch lebt beeinflusst euer Umfeld… Wenn ich daran denke wer mich nachhaltig beeinflusst hat, sind das, neben grossen Denkern, immer Menschen gewesen, mit denen ich unmittelbaren Kontakt hatte. Menschen, die mir einen Weg gezeigt haben, wie es auch anders sein kann. Menschen, deren Lebensphilosophie sich abhob von anderen und an denen man sich „reiben“ konnte… die ins Nachdenken gebracht haben und Fragen für das eigene Leben aufgeworfen haben.“

    http://eineartistin.blog.de/2013/04/05/geht-15723127/

    Mal sehen … vielleicht werde ich auch mal lesen was Herr Hüther zu sagen hat… Danke für den Tipp!

    LG

    • Das nennt man dann „geistige Befruchtung“!

      Ich merke schon, wir reiten auf einer Welle 😀

      Stillstand kommt für uns nicht in Frage.

      Gerade eben hatte ich einen Kommentar von Dir beantwortet, der genau das mit der Nachahmung anspricht. Zwei Körper, ein Gedanke!

      Wir müssen den Mitmenschen nur vormachen wie es geht, der Rest ergibt sich oft ganz von alleine.
      Wie ein großes Dominofeld, wenn ein Stein mal angeschubst wurde, dann kann keiner mehr die Kettenreaktion aufhalten.

      Wenn die kritischen Massen erreicht sind, dann heißt es:
      Der Stein ist gefallen!

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