Die Priscus-Liste – Medikamente im Fokus

Früher nannte man sie „Götter in weiß“ – die Ärzte.

Heute gleicht es einem Spießrutenlauf einen guten Arzt zu finden.
Und Heilpraktiker können sich die meisten gar nicht leisten,
obwohl sie in vielen Fällen, die weitaus bessere Wahl wären 😦

Und weil noch so viele Patienten ihren Ärzten blind vertrauen,
nehmen sie auch ohne Bedenken die verschriebenen Arzeimittel.
Ich mache das nicht. Ich informiere mich erst einmal gründlich.
Mein Arzt behandelt auch nach Naturheilverfahren, aber ihm sind
natürlich auch Grenzen gesetzt, er muss ja auch was verdienen.
Auf meinem Medikamentenplan steht: Verweigert Medikamente!
Nur weil ich keine Statine nehme, sondern Omega-3-Fischöle!

Wer sich in Zukunft informieren will und wissen will,
was er ständig einnimmt, kann das über die Priscus-Liste:

Priscus-Liste bietet Ärzten verlässliche Entscheidungshilfe

Für die Priscus-Liste haben die Forscher nach internationalen Literaturrecherchen und Sondierung des deutschen Marktes Arzneistoffe ausgewählt, die erstens relativ häufig verordnet werden und zweitens ein mögliches Risikopotential für ältere Menschen bergen. Das sind beispielsweise Medikamente, die das Sturzrisiko erhöhen oder die Wahrnehmung beeinträchtigen können. Die Wissenschaftler haben sich aber nicht nur auf eine einfache Aufzählung von Wirkstoffnamen beschränkt. Sie hatten auch die Anwendbarkeit in der ärztlichen Praxis im Blick. So enthält die Liste Hinweise auf Begleiterkrankungen, die die Gefahr beim Einsatz eines Wirkstoffs besonders erhöhen. Zu jeder der aufgeführten Substanzen werden darüber hinaus Therapiealternativen genannt, wobei auch nichtmedikamentöse Optionen berücksichtigt werden. Schließlich benennt sie konkrete Maßnahmen, die es dem Arzt ermöglichen, das Risiko zu begrenzen, wenn sich die Anwendung eines Arzneimittels im konkreten Einzelfall doch einmal nicht vermeiden lassen sollte. Hierzu gehören beispielsweise regelmäßige Kontrollen der Leber- oder der Nierenfunktion oder Beschränkungen der Dosierung oder der Therapiedauer.

Quelle und weiter:

http://www.aok-gesundheitspartner.de/nds/arzneimittel/bewertung/priscus/

Und hier gibt`s die komplette Pricus-Liste:

http://priscus.net/download/PRISCUS-Liste_PRISCUS-TP3_2011.pdf

Das Schöne daran ist, dass auch gleich Alternativen angeboten werden.

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6 Kommentare zu “Die Priscus-Liste – Medikamente im Fokus

    • Neben den verschriebenen Medikamenten gibt es ja noch die freiverkäuflichen, die finde ich auch sehr gefährlich. Allen voran Aspirin, was ja leider immer noch als Allerheilmittel gilt, aber hammergefährlich ist.

      Ganz LG
      Mara

      • Da hast du völlig Recht, sehr gefährlich und dies ist leider nicht so bekannt bei vielen und noch einiges mehr……..

  1. Meinem Arzt habe ich von einem interessanten Buch erzählt. Er schaute erwartungsvoll,was das für eins sei.
    „Wie halten Sie ihren Arzt davon ab, sie umzubringen“
    http://www.amazon.de/b%C3%BCcher/dp/3930219999
    He was not realy amused …..
    Ich wollte ihm nicht noch von der Udenus-Therapie erzählen. Sie beinhaltet nämlich „Gesund werden trotz des Arztes“
    :yes:

    http://books.google.de/books?id=t-Iio0rqb8wC&pg=PA83&lpg=PA83&dq=Udeno+therapie&source=bl&ots=hBWfwnxs-T&sig=aUlRzS_EBnuqp_KSyzx_WMhkOu0&hl=de&sa=X&ei=FxunUaLWMMadtQa_-4DgDg&ved=0CDQQ6AEwAQ#v=onepage&q=Udeno%20therapie&f=false

    • Ha, da wäre ich als Arzt auch mal kurz empört 🙂

      Das ist sicherlich alles richtig, jedoch bin ich auch froh, dass es Ärzte gibt, denn wenn ich von einem Auto angefahren werde, dann nützt mir meine Heilpraktikerin wenig, dann möchte ich schon gerne von einem Chirurg zusammengeflickt werden.

      Es ist, wie bei fast allem, das ganze System. Die Ärzte werden ja auch erpresst und versklavt. Es gibt viele, die hätten es auch gerne anders, z. B. mehr Zeit für ihre Patienten, was ja überhaupt nicht möglich ist.

      Kennst Du Patch Adams? Der hat`s richtig gemacht:

      http://maras-welt.blog.de/2013/03/11/filmtipp-patch-adams-lachen-beste-medizin-15617653/

      Und er hat auch Medizin studiert!

      Die Ärzte sollten sich wieder mehr auf ihren hippokratischen Eid besinnen und sich von der Pharmalobby abnabeln.

      Ganz LG
      Mara

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