Selbstbedienung: Wie sich das Polit-Kartell die Taschen füllt

Dass unsere Politiker Absahner sind, das ist ja nichts Neues.
Der Bund der Steuerzahler hat auch nichts mehr zu melden.
Die bringen nur noch einmal im Jahr ihr Schwarzbuch raus
und damit hat sich`s, mehr passiert da nicht mehr.

Was aber dem Fass den Boden austreibt, ist
diese Dreistigkeit mit der verschwendet wird.
Als wollten sie ihre Grenzen austesten *grrr*

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Mal sehen, wie lange und wie weit sie es noch treiben können!

Dieses Buch ist starker Tobak:

Der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftler Hans Herbert von Arnim enthüllt in seinem neuesten Werk, wie ungeniert vor allem bayerische Politiker aller Couleur auf Kosten der Steuerzahler absahnen. Fürstliche Entschädigungen, steuerfreie Kostenpauschalen und eine beitragsfreie Altersversorgung machen ein Mandat im bayerischen Landtag zu einem Traumjob.

Die Parteien sind im Steuer-Fieber. Der staunende Bürger gewinnt den Eindruck, es ginge im politischen Wettbewerb im Vorfeld der Bundestagswahlen nur darum, wer die höchsten Steuern für »Besserverdienende«, die höchsten Strafen für Steuersünder und die schärfsten Waffen gegen so genannte Steueroasen propagiert. Das alles natürlich nur im Interesse der »sozialen Gerechtigkeit«, die zwar nie verbindlich definiert wurde, aber inflationär in allen Parteiprogrammen auftaucht. Man muss fast schon fürchten, der Staat drohe zu verarmen, obgleich er Jahr für Jahr neue Rekorde beim Steueraufkommen meldet.

Wie sympathisch infantil klingt doch die Robin-Hood-Gesinnung der vermeintlichen Gutmenschen. Man muss nur die »Reichen« ausplündern, um die »Armen« zu beglücken. Wer zu den Reichen zählt, legen die Politiker nach Gutsherrenart fest. Geht es nach den Grünen, darf der Staat schon fleißigen Facharbeitern, Freiberuflern und leitenden Angestellten fast die Hälfte ihres seriös verdienten Einkommens rauben.

Die Dreistigkeit, mit der das Abzocker-Kartell die Bürger zur Kasse bitten will, wird nur noch übertroffen von der unglaublichen Selbstbedienungsmentalität der politischen Klasse. All jene, die vom Fiskus drangsaliert und ausgenommen werden, sollten das neue Buch des renommierten Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlers Hans Herbert von Arnim im Interesse einer stabilen Gemütsverfassung vielleicht besser nicht lesen. Vor allem dann nicht, wenn sie in Bayern wohnen und arbeiten. Denn die Politiker des Freistaates kennen offenbar keine Grenzen, wenn es gilt, die eigenen Taschen zu füllen.

Und dennoch – man sollte, ja man muss sogar dieses Buch mit dem vielsagenden Titel »Die Selbstbediener« lesen, um einen atemberaubenden Eindruck davon zu gewinnen, wie skrupellos ein eigennütziges schwarz-gelb-rot-grünes Kartell sich selbst auf Kosten der Steuerzahler üppig versorgt. »Wer den Staat beherrscht, ist leicht versucht, die öffentlichen Ressourcen anzuzapfen und im Übermaß auf das vom Staat eingetriebene Steuergeld zuzugreifen«, schreibt Hans Herbert von Arnim. Im Freistaat Bayern muss diese Versuchung offenbar besonders groß sein. Was indessen keineswegs bedeutet, dass in anderen Bundesländern die große Bescheidenheit herrschte. Aber Bayern liefert nach Ansicht des Autors ein besonders krasses Beispiel dafür, wie es die politische Klasse im Freistaat handstreichartig und unter Bruch der Verfassung vermochte, die staatliche Politikfinanzierung massiv zu ihren eigenen Gunsten auszubauen.

Quelle und weiter:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/michael-brueckner/selbstbedienung-wie-sich-das-polit-kartell-die-taschen-fuellt.html;jsessionid=28B9BCE06BA91156B189BACE94AA22D3

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