Aus Solaranlagen wird Sondermüll

Haushalten und Kommunen droht eine Entsorgungswelle.

Der Übeltäter: Photovoltaik-Anlagen!

Die vielgerühmten Solaranlagen haben einen großen Makel:

Die Entsorgung!

Und da wir einen Boom hatten, kommt
demnächst auch eine Welle auf uns zu.

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Was tun mit kaputten Windrädern, wohin mit der alten Solaranlage? Ein Experten schätzt, dass in etwa 20 Jahren etliche Privathaushalte und Kommunen ihre veralteten Anlagen irgendwie loswerden müssen. Einfach wird das nicht.
Man müsse sich schon fragen, was aus veralteten Windrädern oder Photovoltaikanlagen werden solle, sagt Karl-Friedrich Ziegahn, Sprecher für Erneuerbare Energien am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Bei der Photovoltaik komme spätestens in 20 Jahren eine Entsorgungswelle auf Privatpersonen und Kommunen zu.

Die Photovoltaik-Anlagen würden von Bürgern besonders gern genommen, da sie auf dem Dach keinen Eingriff in die freie Natur bedeuteten. Doch viele Anlagen seien Sondermüll, weil sie Schwermetalle und andere Problemstoffe enthielten. In Deutschland gibt es nach Angaben des Online-Branchenspiegels Solarbusiness rund 2,3 Millionen Solaranlagen.

Auch alte Windräder machen Probleme

Auch der zukünftige Rückbau von Windkraftanlagen sei problematisch. „Windräder mit einer Nabenhöhe von rund 100 Metern – da kommt schon eine Menge Bauschutt zusammen“, sagte Ziegahn. Außerdem müssten das Metall der Generatoren entsorgt und die Faserverbundstoffe der Rotoren verbrannt werden. „Für solche Prozesse muss man einen Plan haben“, sagte der KIT-Experte. „Im Grunde muss sich der Betreiber schon zu Anfang mit dem Lieferanten abstimmen und dieser dann das Entsorgungskonzept gleich mitliefern.“

Dämmstoffe und Wasserkraftanlagen leichter zu entsorgen

Die Wärmedämmung von Gebäuden und die damit verbundene Entsorgung von Dämmstoffen sei hingegen weniger ein Problem. „Es gibt inzwischen auch organische Dämmungsmethoden etwa mit Stroh“, sagte Ziegahn. Was die Entsorgung des vor allem verwendeten, allerdings schwer verrottbaren Dämmstoffes Styropor betrifft, so sehe er dies ebenfalls gelassen. „Kunststoffe sind hervorragende Energierohstoffe, die man optimal thermisch verwerten kann“, sagte er. „Eigentlich ist das schnittfestes Erdöl.“
Biogas- und Wasserkaftanlagen beruhten auf etablierten und konventionellen Techniken. „Die Wasserkraft gibt es seit 100 Jahren“, sagte der Energie-Experte. Die Entsorgung veralteter Anlagen funktioniere über den mechanischen Abbau, bei dem kein spezieller Müll anfalle. „Da muss man halt wissen, wie es richtig gemacht wird.“

Quelle:

http://www.focus.de/wissen/technik/entsorgungsprobleme-muell-von-erneuerbaren-energien-bereitet-probleme_aid_740217.html

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4 Kommentare zu “Aus Solaranlagen wird Sondermüll

  1. Das mit den Solaranlagen wusste ich schon vor vielen Jahren.
    Auch die Herstellung dieser Teile hat nicht mit Umweltschutz zutun.
    Nur die Stromgewinnung und das sagte uns ein Lehrer vor 15 Jahren.
    Viele Menschen sind Blind auf einem Auge.
    Nun stehen sie vor dem Problem wohin!
    Man sollte sich vorher mal darüber Gedanken machen und nicht erst wenn es zu spät ist.

    • Ich dachte aber auch so, bis mich in einem Kommentar ein Besucher darauf aufmerksam machte. Ausgerechnet eine Seite über die Jagd: jagdblut.de
      Das hat mich anfänglich schon ein wenig abgeschreckt, aber dann hab ich mich ein wenig informiert und kann nur bestätigen, dass es einen Ökofaschismus gibt. Dabei geht es genau um diese Dinge – Biodiesel, Sondermüll aus Windkraft- und Solaranlagen usw.

      Ganz LG
      Mara

  2. Die riesigen Solarfelder haben aber auch ihr Gutes bei hohen Silberpreisen. Dann kann nämlich das Silber zwischen den Solarzellen und dem Trägermaterial verkauft werden und mit dem erzielten Erlös kann der Solar-Sondermüll entsorgt werden. Aber solange müssen wir noch höhere Strompreise ertragen, damit selbstherrliche Ökonazis sich ein schönes Subventionsleben auf unsere Kosten, staatlich garantiert leisten können.

    • Das ist ein guter Ansatz und wir können uns nur wünschen, dass es dann auch so läuft.
      Nicht, dass es am Ende so kommt, dass zwar das Silber entfernt wird, der Schrott aber dann doch wieder in irgendwelche Länder vermüllt wird.
      Die Gier ist einfach zu groß.

      Ganz LG
      Mara

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