Die 20 größten Konsum-Sünden

Worauf wollen wir am wenigsten verzichten?

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10.000 Dinge besitzt ein Europäer im Durchschnitt –
das meiste davon belastet ihn mehr als es ihm hilft:
Autos, Nahrung, Kleider, Smartphones beladen uns mit Informationen, Lärm und mit Müll. Das macht krank, sagen die Soziologen. Tatsächlich ist der Mensch biologisch als Geschöpf des Mangels konzipiert. Das bedeutet: Er kann mit dem Wenigen, was Fauna und Flora zu bieten hat, optimal auskommen. Doch von „Mangel“ kann in der westlichen Welt kaum die Rede sein.

Steht die moderne Lebensweise damit im Konflikt zu unserer Natur? Oder ist der moderne Mensch den nächsten Schritt gegangen, und jetzt gepolt darauf, seine Gelüste ausleben? Ein Leben jenseits der 10.000 Dinge ist für die meisten Menschen jedenfalls kaum vorstellbar.

„Worauf wollen wir am wenigsten verzichten?“ Die Abstimmungsfrage der Wissenschaftsshow „Die 20 größten KonsumSünden“ zielt mitten in das Konsumentenherz. Dabei geht es nicht darum, die schwerste Umweltbelastung zu benennen oder den moralisch verwerflichsten Konsum, sondern lediglich um das eigene subjektive Empfinden: Könnte ich eher auf Fleisch verzichten oder auf mein Auto? Ist mir Mode wichtiger als mein Mobiltelefon? Kommentare von Prominenten, Wissenschaftlern, Comedians und Querdenkern ergänzen die Show.

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2 Kommentare zu “Die 20 größten Konsum-Sünden

  1. Finde ich interessant. Werde ich mir auch mal Gedanken drum machen.

    Aber auf meinen Computer auf keinen Fall! Dann könnte ich nicht mehr so einfach schreiben und alles vervielfältigen 🙂 Siehtst du ? Schon erwischt!

    • Eigentlich geht es ja um`s große Ganze.
      Wenn wir bewusst konsumieren, dann ist das auch ein Stück weit in Ordnung. Ich finde es nur hirnrissig, wenn eine Familie mit vier Personen drei Autos besitzt und die auch noch fährt. Immer wenn ich bei uns die Autobahnbrücke runterschaue, dann sehe ich immer nur eine Person im Auto sitzen – sie fahren aber alle auf der gleichen Straße. Keiner will mehr Kompromisse eingehen, jeder will seinen persönlichen Freiraum und Fahrgemeinschaften bilden, das ist auch nicht so einfach.

      Davon abgesehen, macht es uns die Industrie ja auch einfach, mit ihrer geplanten Obsoleszenz. Wir müssen die Geräte neu kaufen, nach Ablauf der Garantie. Wir werden doch zum Konsum gezwungen.

      Ganz LG
      Mara

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