Archiv | Mai 2013

Der Krameterhof von Sepp Holzer

„Gemeinsam geht`s besser wie einsam!“

Das ist die Sepp Holzer`sche Lebenseinstellung.

Sein Geheimnis liegt in der Symbiose,
in der das eine vom anderen abhängt.

Ein sehr sehenswerter Beitrag,
auch für Sepp-Holzer-Kenner:

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Werden wir am Ende doch noch eine "grüne" Menschheit?

Vertikales Bepflanzen oder „vertical gardening“ ist ein Trend geworden.

Jeder, der etwas auf sich hält,
braucht in seinem Hotel oder Unternehmen
mindestens eine große Pflanzenwand.
Manche bepflanzen ihre ganzen Häuser.

Ob das den Häusern gut tut?
Ich hab keine Ahnung, ich weiß
nur, es sieht wunderschön aus 🙂

Jetzt ist es amtlich: Fracking ohne Nutzen für Energiewende!

Da muss erst der Sachverständigenrat für Umweltfragen herkommen, um amtlich zu machen, dass Fracking überhaupt nichts nützt. Das hätte ich denen ganz umsonst gesagt. Das haben ja schon zig Umweltexperten von den Dächern geschrieen, es hat nur wieder mal keiner gehört.

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Na gut, jetzt will ich mal nicht so viel rummeckern,
schön, dass es jetzt auch von dieser Seite erkannt wurde!

Das sogenannte Fracking birgt keinerlei Vorteile für die Energiewende. Zu diesem Urteil kommt der Sachverständigenrat für Umweltfragen. „Die Gewinnung von Schiefergas in Deutschland wird die Energiepreise nicht senken und auch keinen nennenswerten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können“, schreiben die Sachverständigen. Der Umweltrat ist ein Beratungsgremium der Bundesregierung. Ihm gehören ausschließlich Wissenschaftler an.

Für die Befürworter der neuen Technologie bedeutet die eindeutige Stellungnahme einen weiteren Rückschlag. Zwar hatten sich Politiker von Union und FDP vergangene Woche grundsätzlich auf einen Gesetzentwurf geeinigt, der Fracking erlaubt. Allerdings knüpfen die Koalitionsparteien die Förderung an strenge Auflagen. Dass das Gesetz – wie ursprünglich geplant – noch vor der Bundestagswahl im Herbst verabschiedet wird, gilt inzwischen als unwahrscheinlich. Kanzlerin Angela Merkel hatte Anfang der Woche mögliche Gefahren des Frackings für das Grundwasser hervorgehoben: „Wir müssen alles tun, damit wir Umweltrisiken nicht eingehen.“

„Vorkommen sind zu gering“

Beim Fracking wird Gas aus tiefliegendem Schiefergestein gelöst. Dazu dringen Bohrer zunächst einmal kilometerweit unter die Erde. Dort fräsen sie horizontale Kanäle, in die schließlich ein Chemiecocktail gepresst wird, der den Boden aufreißt. Sand in der Flüssigkeit sorgt dafür, dass sich die Risse nicht wieder schließen. So kann das im Gestein geborgene Gas austreten, das dann wie beim herkömmlichen Verfahren gefördert wird. In den USA hat der flächendeckende Einsatz dieser Technik in den vergangenen Jahren zu einem Preisverfall von Erdgas geführt.

Dem Gutachten zufolge verspricht das Fracking in Deutschland hingegen keinen energiepolitischen Nutzen. Gemessen am Gasbedarf seien die Vorkommen „als gering einzuschätzen“, schreiben die Forscher in dem 57 Seiten langen Gutachten. Eine kommerzielle Nutzung sei angesichts hoher Förderkosten „in den nächsten Jahren eher unwahrscheinlich“. Die Schiefergasgewinnung in Deutschland und der EU werde deshalb „kurzfristig nicht zu sinkenden Erdgaspreisen führen und auch langfristig ist das fraglich“.

„Ungeklärte Risiken für die Umwelt“

Auch was die Umweltrisiken der Technologie betrifft, halten die Forscher „wesentliche Fragen“ für ungeklärt. So sei zum Beispiel offen, wie verhindert wird, dass die eingesetzten Chemikalien das Trinkwasser gefährden. Darüber hinaus warnt das Gutachten vor Unfallrisiken wie kleine Erdbeben, die durch die Bohrungen ausgelöst werden könnten.

Quelle:

http://www.tagesschau.de/inland/fracking150.html

Soziale Ablehnung tut weh

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Lasst Euch nicht Euer Herz brechen!
Seht es mit Freude und bedankt Euch
für die Zeit, die Ihr mit Euren
Freunden verbringen durftet!

Alles ist vergänglich, auch die Freundschaft!

Vielen zerreißt es richtiggehend das Herz, wenn sie von einem geliebten Menschen verlassen werden. Jeder, der das bei einem anderen oder am eigenen Leib erfahren hat, weiß, wie weh es tun kann, zurückgewiesen zu werden. Auch, wenn man vielleicht sogar damit gerechnet hat, dass die Beziehung bald vorbei ist. Mit diesen starken Schmerzen rechnet kaum einer. Und dann fühlt man sich doch innerlich wund gescheuert oder wie von einer schweren Grippe gemartert.

Zurückweisung und Ablehnung tun weh. Das muss nicht immer eine Liebesbeziehung sein. Manchmal entwickeln sich auch Freundschaften auseinander. Der andere scheint kein so großes Interesse mehr an gemeinsamen Treffen zu haben. Und auch darunter kann man stark leiden.

Manchmal sind es auch nur Kleinigkeiten, die uns doch mehr unter die Haut gehen, als wir erwarten. Zum Beispiel, wenn jemand eine Verabredung absagt, auf die man sich sehr gefreut hat. Oder, wenn der Bekannte nicht zurückruft, obwohl man eine Nachricht auf seinem Anrufbeantworter hinterlassen hat. Man bekommt den Eindruck, ignoriert zu werden. Auch das tut weh. Womöglich fühlt man sich wieder wie ein kleines Kind, das nicht mitspielen darf oder als Letzter in die Mannschaft beim Schulsport gewählt wird.

Viele von uns denken dann: „Ist doch Quatsch, jetzt enttäuscht zu sein.“ Wir meinen, dass uns solch kleine und große Zurückweisungen nicht belasten sollten. Wir sind doch alle Erwachsene. Und die sollten nicht so reagieren wie kleine Kinder, die auf dem Spielplatz weinend am Rand stehen, weil sie mal nicht mitspielen dürfen.
Säbelzahntiger und andere Bedrohungen

Bestimmt sind wir erwachsen, der eine mehr, der andere weniger. Aber unser Gehirn reagiert trotzdem erst einmal, wie es schon immer reagiert hat. Damit meine ich nicht nur unsere kindlichen Reaktionen, sondern die Zeiten, in denen es existenziell wichtig war, sein Leben in Gemeinschaft zu leben. Vor hunderten und tausenden von Jahren.

Neurowissenschaftler haben herausgefunden, dass Zurückweisung, Ablehnung und „Nicht-mitspielen-Dürfen“ unser Gehirn an der gleichen Stelle aktivieren wie körperliche Verletzungen oder Erkrankungen. Diese Stelle nennen Wissenschaftler das Schmerzzentrum. Für unser Schmerzzentrum im Gehirn macht es also erst einmal keinen Unterschied, ob wir einen Bandscheibenvorfall haben oder von einem Menschen verlassen werden. Wenn Zurückweisung, Ablehnungen oder Ignoriertwerden weh tut, nennt man das in den Neurowissenschaften „soziale Schmerzen“. Diese sozialen Schmerzen haben wir aus gutem Grund. Als wir Menschen noch von wilden Tieren angegriffen wurden, stellte sich heraus: Evolutionsbedingt kamen Menschen besser durch, die in einer Gemeinschaft gut eingebunden waren. Die anderen wurden z. B. vom Säbelzahntiger gefressen oder erfroren, weil sie auf sich allein gestellt nicht gut genug für sich sorgen konnten. Die Menschen, denen es weh tat, wenn sie aus einer Gemeinschaft ausgeschlossen wurden, waren die besser angepassten Menschen und überlebten leichter.

Unser Gehirn hat sich an diese Anforderungen angepasst. Und bislang hat es diesen Zusammenhang von sozialer Ausgrenzung mit körperlich empfundenen Schmerzen nicht „verlernt“. Es tut uns immer noch weh, wenn uns jemand ablehnt oder zurückweist.

Meist ist dieser Zusammenhang sehr unangenehm. Wer würde nicht gerne weniger leiden, wenn er verlassen wird? Oder würde nicht gerne cooler damit umgehen, wenn er als einziger aus dem Bekanntenkreis nicht zu einer Party eingeladen wird?

Das Gute ist, dass uns dieses Wissen helfen kann, mit Zurückweisung und Ablehnung besser umzugehen.

Quelle und weiter:

http://www.zeitzuleben.de/23649-aus-der-gehirnforschung-soziale-ablehnung-tut-weh/

Und hier noch ein guter Artikel:

http://www.pm-magazin.de/r/mensch/ablehnung-bricht-das-herz

Verliebt oder wahre Liebe?

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Eine Frau ging spazieren.

Nach einer Weile bemerkte sie einen Mann, der ihr folgte.
Die Frau drehte sich um und fragte ihn: “Weshalb läufst du mir nach?”

Der Mann antwortete: “Weil ich mich in dich verliebt habe!”

Die Frau sagte:
“Wie kannst du dich denn in mich verlieben?
Meine Schwester ist viel schöner als ich.
Sie läuft hinter mir. Geh zu ihr und verliebe dich in sie.”

Da kehrte der Mann um und suchte nach der Schwester.
Aber er traf nur eine Frau, welche sehr hässlich war.

Der Mann wurde sehr ärgerlich, ging wieder
zu der ersten Frau und sagte zu ihr:
“Warum hast du mich angelogen?
Deine Schwester ist viel hässlicher als du!”

Darauf antwortete die Frau:
“Du hast mir doch auch nicht die Wahrheit gesagt.
Denn wenn du dich wirklich in mich verliebt hättest –
warum bist du dann zu der anderen gelaufen?”

Da schämte sich der Mann…

Aus Indien

Gutes im Herzen behalten

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Zwei Freunde wanderten durch die Wüste.
Während der Wanderung kam es zu einem Streit und
der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekränkt.
Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder
und schrieb folgende Worte in den Sand:

„Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen.“

Sie setzten ihre Wanderung fort und
kamen bald darauf zu einer Oase.
Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen.
Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf
einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken.
Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken
war, wieder erholt hatte, nahm er einen
Stein und ritzte folgende Worte hinein:

„Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“

Der Freund, der den anderen geschlagen
und auch gerettet hatte, fragte erstaunt:
„Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen
Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun
ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?“

Der andere Freund antwortete:
„Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat,
sollten wir es in den Sand Schreiben, damit der
Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann.
Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut
ist, dann können wir das in einen Stein
gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.“

Die Priscus-Liste – Medikamente im Fokus

Früher nannte man sie „Götter in weiß“ – die Ärzte.

Heute gleicht es einem Spießrutenlauf einen guten Arzt zu finden.
Und Heilpraktiker können sich die meisten gar nicht leisten,
obwohl sie in vielen Fällen, die weitaus bessere Wahl wären 😦

Und weil noch so viele Patienten ihren Ärzten blind vertrauen,
nehmen sie auch ohne Bedenken die verschriebenen Arzeimittel.
Ich mache das nicht. Ich informiere mich erst einmal gründlich.
Mein Arzt behandelt auch nach Naturheilverfahren, aber ihm sind
natürlich auch Grenzen gesetzt, er muss ja auch was verdienen.
Auf meinem Medikamentenplan steht: Verweigert Medikamente!
Nur weil ich keine Statine nehme, sondern Omega-3-Fischöle!

Wer sich in Zukunft informieren will und wissen will,
was er ständig einnimmt, kann das über die Priscus-Liste:

Priscus-Liste bietet Ärzten verlässliche Entscheidungshilfe

Für die Priscus-Liste haben die Forscher nach internationalen Literaturrecherchen und Sondierung des deutschen Marktes Arzneistoffe ausgewählt, die erstens relativ häufig verordnet werden und zweitens ein mögliches Risikopotential für ältere Menschen bergen. Das sind beispielsweise Medikamente, die das Sturzrisiko erhöhen oder die Wahrnehmung beeinträchtigen können. Die Wissenschaftler haben sich aber nicht nur auf eine einfache Aufzählung von Wirkstoffnamen beschränkt. Sie hatten auch die Anwendbarkeit in der ärztlichen Praxis im Blick. So enthält die Liste Hinweise auf Begleiterkrankungen, die die Gefahr beim Einsatz eines Wirkstoffs besonders erhöhen. Zu jeder der aufgeführten Substanzen werden darüber hinaus Therapiealternativen genannt, wobei auch nichtmedikamentöse Optionen berücksichtigt werden. Schließlich benennt sie konkrete Maßnahmen, die es dem Arzt ermöglichen, das Risiko zu begrenzen, wenn sich die Anwendung eines Arzneimittels im konkreten Einzelfall doch einmal nicht vermeiden lassen sollte. Hierzu gehören beispielsweise regelmäßige Kontrollen der Leber- oder der Nierenfunktion oder Beschränkungen der Dosierung oder der Therapiedauer.

Quelle und weiter:

http://www.aok-gesundheitspartner.de/nds/arzneimittel/bewertung/priscus/

Und hier gibt`s die komplette Pricus-Liste:

http://priscus.net/download/PRISCUS-Liste_PRISCUS-TP3_2011.pdf

Das Schöne daran ist, dass auch gleich Alternativen angeboten werden.