Akku-Revolution: Graphen als Super-Kondensator

Ein neuartiger Werkstoff könnte die nächste Ära der Akkumulatoren einläuten. Graphen ist ein einschichtiger Kohlenstoff, der ein paar sehr interessante Eigenschaften aufweist. Mit ihm könnten Akku-Probleme in Smartphones, Tablets und Elektroautos schon bald der Vergangenheit angehören.

Quelle und weiter:

http://www.giga.de/extra/akku/news/akku-revolution-graphen-als-super-kondensator/

Na, dann hoffen wir mal, dass diese Entwicklung/Entdeckung nicht auch wieder unter den Tisch gekehrt oder eingestampft wird!

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9 Kommentare zu “Akku-Revolution: Graphen als Super-Kondensator

  1. Das ist super 🙂

    Ich frag mich nur, warum Nokia wieder 10 Jahre Zeit benötigt, für etwas, das ja eigentlich schon erforscht ist.
    Ich glaube, die ziehen es nur solange raus, um ihre bisherigen obsoleten Akkus weiterhin in den Markt zu schmeißen. Kennen wir doch alles aus der Automobil-Branche. Eigentlich könnten wir schon mit freier Energie über den Straßen schweben.

    Nokia wurschtelt ja auch schon seit 2001(!) daran rum, dass die Mineralien für Handys, keine Kriege und Versklavung mehr auslösen.

    Wenn es um die Entwicklung eines neuen Smartphones geht, da sind sie rasent schnell. Wenn es um Umwelt und Menschenrechte geht, da fällt denen ein Grund nach dem anderen ein :-(((

  2. Wie ich den Artikel verstehe, ist Nokia nur einer der vielen Empfängern von Fördergeldern. Wahrscheinlich liefern sie die Fragestellungen, die sie gerade interessieren, mit Mitteln und eventuell Geräten an teilnehmenden Akademikern, die wiederum ihre Existenz an der Uni mittlerweise nur noch mit der Höhe von erworbenen Fördermitteln begründen können… Also in den 10 Jahren Förderung kann man pro Professur optimistisch gerechnet für eine noch gute Betreuung gerade sechs Doktoranden beschäftigen, wie viele Doktoranden vollzeit arbeitend (12h am Tag ist Routine, 24h hatte ich auch schon mal gemacht) aber halbzeit bezahlt (4h am Tag), und das mit den ohnehin geringen Uni-Gehältern… Man darf nicht vergessen, dass die Verwaltung an Unis aus den Drittmitteln einen nicht geringen Teil für sich selbst kassiert… Und dafür wird Nokia wahrscheinlich in der Danksagung für die aufregende Thematik bedankt. OK, meine Vorstellung ist viel zu schwarz, so wird es nicht überall sein.

    Über Kriege und Menschenhandeln brauche ich nicht einzugehen, überall wo man versucht, möglichst viel Geld zu verdienen… Kann man aber heute noch ohne Handy leben? 😦 Oder ohne Kaffee und ohne Schokolade…

    Aber die wichtige Frage, die mir seit der Graphen-Entdeckung nicht aus dem Kopf geht: Wie kriegt man das Ding vom Tesa-Band runter?

  3. Also, ich bin der Meinung, egal, wie es derzeit auf den Unis und in der Forschung läuft: Diese Dinge existieren schon!
    Ich habe vor ca. 10, 15 Jahren einen Bericht gesehen (Jauch oder so was ähnliches), da haben die schon den Tesafilm als Datenträger vorgestellt. Er habe eine immense Kapazität.
    Jetzt bin ich keine Physikerin, deshalb verstehe ich von den Details nur Bahnhof. Aber was ich weiß, ist, dass es seit ewigen Zeiten Menschen gibt, die solche Dinge entwickelt haben und einfach nicht finanziert werden.
    Keshe-Foundation ist die aktuellste Institution, die sich mit „Freier Energie“ beschäftigt. Und das sind alles keine neuen Sachen.
    Tesla, Reich, Schauberger uvm. haben die Prinzipien der freien Energie schon lange erforscht und vorgestellt.
    Claus Turtur versucht gerade das Prinzip der Freien Energie an die Masse zu vermitteln.
    Er beweist, dass es möglich ist, mit geringen Mitteln, sehr effektive Energiewandler herzustellen.

    Aber dazu werde ich wohl demnächst was reinstellen, ist ein interessantes Thema und dann wirst Du sehen, wie wir hier verarscht werden, nach Strich und Faden.

  4. Hmmm… danke für den Link, sehr interessante Zusammenfassung über Keshe.
    Ich selbst war schon auf der Seite, konnte sie aber, mangels Englisch-Kenntnisse, eh nicht lesen. Ich hatte sie mir einmal mit Google-Übersetzer angeschaut, bin aber irgendwie auch nicht weiter gekommen.
    Das Eingangs-Fenster ist mir damals auch schon aufgefallen und ich habe mich gefragt, warum Keshe solange rummacht und die „Bauanleitungen“ nicht einfach ins Netz stellt, wenn doch eh alles uns gehört ist?
    Da finde ich das Buch der Synergie schon wesentlich transparenter: http://www.buch-der-synergie.de/index.html

    Aber so ist das, wenn man nur an der Oberfläche rumkratzt, da weiß man am Ende echt nicht was man glauben soll und ganz oft ist der Wunsch, der Vater des Gedanken 😦

    Was hältst Du von Claus Turtur???
    http://www.taz.de/!37366/

    Der wird ja auch als Möchtegern-Weltretter gehandelt…

  5. Ach ja, mit der automatischen Übersetzung von Google ist es manchmal sehr lustig… Ich hatte mich einmal auf Facebook über meine kiffende Nachbarn beschwert, weil der Geruch bis zu meiner Wohnung kam… und in meiner Muttersprache automatisch übersetzt hieß es, ich würde mit ihnen mitrauchen 😀
    Wenn meine Migräne vorbei ist und ich die Zeit finde, schaue ich mir die Links vielleicht genauer an (wenn ich bis dahin nicht vergesse). Ich kannte bis jetzt diese ganzen Personen und Theorien nicht, und es ist viel zu lesen… aber eins kann ich gewiss sagen, wenn es eine so einfache kostenlose Energiequelle gäbe, würde man sich schon längst drauf gestürtzt haben. Bei der Synergie-Geschichte, die ich heute morgen kurz überflogen habe: Irgendwo spricht er von einem Gegenstück zur Entropie, der es ermöglichen würde, Energie zu gewinnen… Weil sonst kein Leben möglich wäre, da Leben spontane Ordnung bedeutet, und dadurch sinkt die Entropie… Na ja, das Thema hatten wir schon an der Uni, um Entropie zu sinken, braucht man Energie, und genau das macht das Leben, da wir essen (-> Kalorien, Energieeinheit) und wenn wir aufhören zu essen, sterben wir, und aus ist es mit der schönen Ordnung… Diese negative Entropie, die das Leben braucht, ist genau die Energie, die sie isst… Also insgesamt bleibt die Thermodynamik doch richtig. Man kann nicht so einfach kostenlos Energie gewinnen, die gesamte Energie eines geschlossenen Systems bleibt immer erhalten.

  6. Aspirin hat gewirkt. Ich habe mir die Turtur-Geschichte angeschaut. Ein spannendes Thema! Als wir im Quantenphysik-Unterricht die Energie des Vakuums gerechnet hatten (und festgestellt, ups, eine Singularität, unendliche Energie, da muss eine Normierung her, aber warum? Shhh, normiere auf null und vergiss es…), hatte ich phantasiert, wie wär’s, wenn man es schaffen würde, die durch Fluktuationen kurz entstandene Teilchen-Antiteilchen-Paare zu trennen… $ $ $… Aber wenn ich beim Unterricht daran denke, dann haben es Generationen von Studenten davor auch gedacht, also ist es nicht machbar. Ich glaube mich zu erinnern, dass es einen grundsätzlichen theoretischen Grund dagegen gibt. Weiß nicht mehr, ist schon lange her.
    Nun, das ist nicht, was der Turtur erzählt. Was er erzählt ist mir nicht klar. In seinem Forschungskonzept braucht er schon 4 Seiten, um das Rad neu zu erfinden. Im Relativitätsunterricht im 3. Semester (1995) hatten wir schon gelernt, wie Elektrodynamische Gleichungen im 4D Raum aussehen. Zugegeben, ich habe die pdf überflogen (genau wie ich aber fairerweise auch andere wissenschaftliche Papers zuerst lese), bin aber auf den Statz gestolpert: „Wir fassen in kurzen Worten zusammen: Die genannten Kräfte nach Newton und Coulomb sind bei genauer Betrachtung nicht länger alleine von den Orten der Wechselwirkungspartner abhängig, sondern zusätzlich auch von den Geschwindigkeiten dieser Partner.“ Ja, das wissen wir seit einem Jahrhundert.
    Wenn ich weiter scrolle und das lese, Seite 18, „Die Elektronen, auf ihren Bahnen um ihre Atomkerne, strahlen natürlich Energie ab, nämlich in elektromagnetischer Form, und zwar genau entsprechend den Vorstellungen der Elektrodynamik. Anderer seits werden die Elektronen ständig aus der Raumenergie versorgt, was dazu führt, dass sie ihre Energieniveaus halten können.“ dann wird mir klar, dass der Mann Quantenphysik nie verstanden hat, auf die aber die ganze Geschichte über Energie des Vakuums basiert – was er Raumenergie nennt. Offensichtlich ist er beim Rutherfordsches Atommodell geblieben.
    Versprechender finde ich diese Idee (auf Englisch): http://pre.aps.org/abstract/PRE/v86/i1/e011110
    Sonst habe ich auf scienceblogs.de wieder einen Eintrag gefunden: http://scienceblogs.de/kritisch-gedacht/2009/12/05/aquapol-im-audimax-studenten-entdecken-die-freie-energie/
    Tut mir Leid, wenn ich deine Begeisterung für dieses Thema dadurch dämpfe. Ich denke nicht, dass ich so viel Zeit für andere Theorien dieser Art verbringen werde, es ist echt anstrengend. Aber ein guter Hinweis wäre, erstmal zu schauen, ob die Autoren es geschafft haben, in einer referierten Fachzeitschrift ihre Theorien zu veröffentlichen (z.B. in Nature oder Physical Review Letters, auch wenn bei diesen Top-Zeitschriften Betrüger schon veröffentlicht haben, ich denke an Hendrick Schön). Wenn nicht, sieht es nicht gut aus für die Glaubwürdigkeit…

  7. Das ist, glaube ich, der Zeitpunkt, wo ich aussteigen muss, denn…

    Aber zusammengefasst sollten wir generell offen sein, für die Dinge, die da auf uns zukommen. Immer sofort alles in die Verschwörungsschublade zu stecken, bringt uns letzten Endes auch nicht weiter. Viele, die etwas entdeckt, erforscht oder erfunden haben, galten anfangs als Spinner, Phantasten oder Utopiker.

    Wir sollten die Dinge grundsätzlich hinterfragen. Und warum sollte nicht jemand wie Du z. B., auf eine Theorie oder ähnliches kommen. Die anderen waren ja auch keine Götter und die meisten Dinge sind dadurch entstanden, weil sie ihren Gedankenspielen freien Lauf gelassen haben und sich nicht in ein Dogma haben zwängen lassen.

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