Für 4 Euro indische Vergewaltiger-Monster zu Fall bringen!

Es passiert immer wieder, überall auf der Welt – ausfällige, gewalttätige Männer entwerfen oft die Gesetze, die zum Schutz der Frauen bestimmt sind. Und sie setzen ihre Macht ein, um Anfechtungen von Gewaltopfern oder Wählern abzuwehren – aber wir können das jetzt ändern.

Nachdem eine 23-jährige Studentin in einem Bus in Delhi von einer Gruppe von Männern brutal vergewaltigt wurde, verbreiteten sich Proteste wie ein Lauffeuer im Land. Es folgte eine weltweite Welle der Empörung. In Indien hat man den Fall offiziell überprüfen lassen und der Bericht empfiehlt, dass Politiker, die wegen Vergewaltigung oder anderen Formen von Gewalt an Frauen angeklagt sind, zurücktreten müssen. Doch diese Woche hat die Regierung unverschämterweise bekannt gegeben, dass sie diese Empfehlungen ignorieren wird. Die 260 indischen Politiker, denen solche Straftaten angelastet werden, kämpfen mit allen Mitteln und haben bislang Erfolg damit!

Das Blatt kann nur gewendet werden, wenn Bürger aus aller Welt sich gemeinsam dafür stark machen, dass solche Männer von wichtigen öffentlichen Ämtern ferngehalten werden. Wenn 25.000 von uns jetzt eine Spendenzusage machen, dann kann Avaaz es mit den größten Übeltätern unter den Politikern aufzunehmen. Politiker sind auf ihren Ruf angewiesen und wir werden sie in den Medien und den sozialen Netzwerken bloßstellen, unter anderem durch Anzeigen und Umfragen. Wir werden in Indien anfangen – als größtes demokratisches Land der Welt, in dem bald die nationalen Wahlen anstehen. Dann sind wir bereit, überall dort einzuschreiten, wo sich Gelegenheiten bieten, etwas in der Politik zu verändern und die Gewalt an Frauen zu beenden!

Avaaz wird Ihre Spende nur dann abwickeln, wenn wir 25.000 Zusagen erhalten haben – denn soviele brauchen wir, um wirklich etwas zu bewirken. Klicken Sie hier, um eine Spendenzusage von 4€ zu machen:

https://secure.avaaz.org/de/end_the_war_on_women_loc/?slideshow

Unser Plan ist wie folgt: Avaaz wird gewählte Bürgervertreter oder Wahlkandidaten identifizieren, von denen man weiß, dass sie die Rechte von Frauen verletzt haben. Wir werden uns die nationalen Wahlen aussuchen, bei denen wir mit einem Sieg große Aufmerksamkeit erhalten werden. Dies würde andere gewalttätige Männer davon abhalten, sich an öffentliche Ämter zu wagen. Und dann nehmen wir es mit ihnen auf! Wir werden hartnäckig dagegen vorgehen, dass sie an ihrer Macht festhalten oder wiedergewählt werden können.

Dazu können wir:

– Meinungsumfragen starten, um ihre Parteien dazu anzuregen, andere Kandidaten vorzuschlagen;

– Anwälte beauftragen, um sicherzustellen, dass ihre Opfer nicht zum Schweigen gezwungen werden;

– Örtliche und nationale Reporter dazu ermutigen, über ihre Straftaten zu berichten;

– Aktionen in ihrem Wahlgebiet starten;

– Anzeigen in großen Printmedien, TV- oder Radiosendern schalten;

– Knallharte Kampagnen in die Wege leiten, um Gewalt an Frauen zu stoppen.

Gewalt und Macho-Gehabe findet sich nicht nur unter indischen Politikern. Der ehemalige italienische Premierminister, Silvio Berlusconi, könnte diesen Monat wiedergewählt werden – obwohl er wegen Geschlechtsverkehr mit einer Minderjährigen angeklagt ist. In Marokko ist gerade ein Parlamentarier davongekommen, der wegen Vergewaltigung einer Beamtin zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt wurde. Stattdessen wurde das Vergewaltigungsopfer angeklagt! Berlusconi kommt in Italien davon, weil viele Medien in seinem Besitz stehen. In Marokko und anderen Ländern haben mächtige Menschen Richter oder Medienbosse im Rücken. Deswegen ist eine gewaltige Bürgerkampagne der einzige Weg, diese Kultur der Straflosigkeit zu beenden!

Studien der Vereinten Nationen zeigen, dass weltweit jede fünfte Frau in ihrem Leben Opfer von Vergewaltigung oder Vergewaltigungsversuchen wird. Solange solche Männer nicht von Machtpositionen ferngehalten werden, werden wir niemals die Gesetzesänderungen und den Mentalitätswandel durchsetzen, die zum Schutz von Frauen notwendig sind. Unser Einfluss erhöht sich drastisch, wenn sich diese Übeltäter im Wahlkampf befinden und auf jede Stimme angewiesen sind – zu diesem Zeitpunkt sind sie besonders angreifbar. Wir haben bereits erlebt, welche positiven Veränderungen frauenfreundliche Politiker und Politikerinnen in unserer Gesellschaft bewirken können. Lasst uns für diese Menschen Platz an der Macht schaffen! Tragen Sie zu diesem Ziel bei!

Wir wissen, dass diese Strategie funktioniert. Vor ein paar Monaten hat der republikanische Spitzenkandidat in den US-amerikanischen Senatswahlen, Todd Akin, behauptet, dass einige Vergewaltigungsfälle „legitim” seien. Clevere Blogger und Aktivisten haben diese Geschichte in seinen schlimmsten Albtraum verwandelt. Dieser Sturm der Entrüstung hat ihn das Rennen gekostet und die Republikanische Partei, die seine Behauptungen als „beleidigend und unverzeihbar” bezeichnet hat, hat ihm die Finanzmittel entzogen und ihn gebeten, zurückzutreten. Dieser Fall hat eine Debatte über sexuelle Gewalt ausgelöst, die immer noch im Gange ist.

Wir können dafür sorgen, dass Männer wie Akin nie wieder irgendwo in öffentliche Ämter gelangen. Wenn jetzt genügend von uns einen kleinen Spendenbetrag zusagen, können wir reaktionsschnelle Kampagnen starten, mit denen wir Ernennungen wie die von Akin weltweit verhindern können und andere politische Parteien zum Umdenken bringen.

Avaaz-Mitglieder haben immer wieder aufs Neue die Rechte von Frauen verteidigt: In Afghanistan haben wir zum Schutz Lal Bibis beigetragen, als sie über ihre fürchterliche Vergewaltigung sprach. In Honduras haben wir einheimische Frauen in ihrem Kampf gegen ein Gesetz unterstützt, das Frauen, die die Pille danach nehmen, eine Haftstrafe auferlegen könnte, selbst wenn dies infolge einer Vergewaltigung geschah. Packen wir nun das Übel an der Wurzel, indem wir beeinflussen, wer in unseren Parlamenten und Ministerien sitzt und dort Entscheidungen über das Leben von Frauen trifft!

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